Ergebnis Marokko gegen Schottland: Ein vernichtender Schlag.
Schottland ging nach dem Auftaktsieg gegen Haiti mit hohen Erwartungen in die Partie. Doch Steve Clarkes Team musste einen Rückschlag hinnehmen, noch bevor es richtig in seine Aufstellung gefunden hatte.
In der zweiten Minute spielte Brahim Diaz einen feinen Steilpass auf Ismael Saibari, der sich freilief und den Ball in den Winkel von Angus Gunns Tor schoss, womit Marokko den Führungstreffer erzielte.
Das frühe Tor ermöglichte es den afrikanischen Vertretern, ihren Spielplan umzusetzen. Sie dominierten zwar nicht den Ballbesitz, erzeugten aber in ihren Umschaltmomenten stets Gefahr. Brahim Diaz, Bilal El Khannouss und Saibari zwangen die schottische Abwehr immer wieder in die Defensive.
Schottland hatte zwar mehr Ballbesitz, tat sich aber gegen die gut organisierte Abwehr der Gegner schwer. Standardsituationen von Andy Robertson und John McGinn brachten zwar einige Chancen hervor, doch keine reichte aus, um Torhüter Yassine Bounou zu überwinden.
Schottland hatte große Mühe mit der marokkanischen Verteidigung.
In der zweiten Halbzeit drängte Schottland auf den Ausgleich. Je weiter sie jedoch vorrückten, desto mehr Lücken öffneten sie für Marokkos Konterangriffe.
In der 52. Minute hätte Bilal El Khannouss die Führung beinahe mit einem gefährlichen Kopfball ausgebaut, den Angus Gunn jedoch parieren musste. Anschließend setzten Hakimi und Brahim Diaz die schottische Abwehr mit ihren schnellen Angriffen weiter unter Druck.
Umgekehrt ergaben sich Schottlands beste Chancen aus Luftkämpfen. Ryan Christies Fernschuss ging daneben, und Lyndon Dykes’ Kopfball in der 86. Minute verfehlte das Tor – ein Moment, der die schottischen Fans am meisten enttäuschte.
Scott McTominay hatte in den Schlussminuten ebenfalls zwei aufeinanderfolgende Chancen, die jedoch beide von marokkanischen Verteidigern vereitelt wurden.
Der entscheidende Unterschied im Spiel lag in der Fähigkeit, Chancen zu nutzen. Marokko brauchte nur einen Augenblick, um ein Tor zu erzielen, während Schottland trotz aller Bemühungen bis zur letzten Minute keinen Treffer erzielen konnte.
Marokko ist im Vorteil, Schottland hat es sich selbst schwer gemacht.
In der Nachspielzeit warf Schottland seine gesamte Mannschaft nach vorne. Marokko hielt jedoch dank der soliden Leistung von Bounou, Issa Diop, Chadi Riad und der Erfahrung von Hakimi auf dem rechten Flügel stand.
Selbst wenn ihre Konterangriffe in der Schlussphase besser ausgeführt worden wären, hätte die nordafrikanische Mannschaft noch mehr Tore erzielen können.
Ein knapper, aber pragmatischer Sieg sicherte Marokko drei wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation für die nächste Runde. Nach dem Unentschieden gegen Brasilien im ersten Spiel und dem Sieg gegen Schottland demonstrierten die afrikanischen Vertreter die Widerstandsfähigkeit einer Mannschaft, die das Halbfinale der Weltmeisterschaft 2022 erreicht hatte.
Für Schottland ist der Märchenlauf nach dem Sieg über Haiti vorerst gestoppt. Steve Clarkes Team hat zwar noch eine Chance, doch diese Niederlage bedeutet, dass sie mit deutlich größerem Druck in den letzten Spieltag gehen müssen.
Gruppe C verläuft daher genau so, wie die Fans es erwartet haben: unberechenbar, hart umkämpft und mit nur einem einzigen Moment, der den Spielverlauf verändern kann.
Quelle: https://danviet.vn/morocco-ha-scotland-dua-bang-c-vao-the-kho-luong-d1436661.html