Ismael Saibaris Tor in der 71. Sekunde ist das bisher schnellste Tor bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ (Foto: AP).
Der Sieg in Boston katapultierte das afrikanische Team nicht nur an die Spitze der Gruppe, sondern wurde auch durch das bisher schnellste Tor des Turniers gekrönt.
Saibari schuf einen historischen Moment.
Schottland begann die Partie mit der Absicht, mit einer Fünferkette die marokkanische Offensive einzuschränken. Doch der Plan der Europäer scheiterte bereits nach 71 Sekunden.
Saibari erzielte das bisher schnellste Tor bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™.
Nach einem cleveren Pass von Brahim Diaz über den rechten Flügel durchbrach Ismael Saibari die Abseitsfalle und hämmerte den Ball per Volleyschuss unhaltbar für Torhüter Angus Gunn ins Netz. Das Tor fiel bereits nach etwas mehr als einer Minute und ist damit das schnellste Tor, das jemals bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ erzielt wurde.
Saibari erzielte nicht nur den Führungstreffer, sondern verschaffte Marokko mit diesem Moment auch die vollständige taktische Kontrolle und zwang Schottland, seine massive Verteidigung aufzugeben.
Marokko hat das Spiel im Griff.
Nach dem frühen Führungstreffer setzte Marokko auf ein hohes Spieltempo und erspielte sich immer wieder gefährliche Konterchancen. Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer hatte Azzedine Ounahi die Möglichkeit, die Führung auszubauen, doch seine Mitspieler vergaben diese Chance im Strafraum.
Das Trio Brahim Diaz, Saibari und Bilal El Khannouss stellte die schottische Abwehr mit seiner Wendigkeit und seinen technischen Fähigkeiten immer wieder vor große Probleme. Gleichzeitig trug das Mittelfeld mit Bouaddi und Ounahi dazu bei, dass Marokko die Kontrolle über das Zentrum behielt.
Trotz erfahrener Spieler wie Scott McTominay, John McGinn und Andy Robertson gelang es Schottland über weite Strecken des Spiels nicht, klare Torchancen herauszuspielen.
Schottlands erfolgloser Aufstand
In der zweiten Halbzeit drängte Schottland auf den Ausgleich. McGinn ging zweimal im Strafraum zu Fall, doch der Schiedsrichter verweigerte in beiden Fällen einen Elfmeter.
Marokko hingegen erspielte sich mehr gefährliche Chancen. Saibari hätte beinahe einen Doppelpack erzielt, als sein Schuss an die Latte klatschte, während Torhüter Angus Gunn mehrere Schüsse von El Khannouss parieren musste.
In den Schlussminuten übten die Schotten erdrückenden Druck aus. McTominay, Dykes und ihre Mitspieler brachten den Ball immer wieder in den marokkanischen Strafraum. Doch die von Chadi Riad und Issa Diop angeführte Abwehr hielt stand und sicherte den Spielstand.
Ein großer Vorteil für Marokko
Ein knapper Sieg gegen Schottland beschert Marokko nach zwei Spielen 4 Punkte, wodurch sie vorübergehend den zweiten Platz in Gruppe C hinter Brasilien belegen und sich einen bedeutenden Vorteil im Kampf um die Qualifikation für das Achtelfinale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026™ verschaffen.
Noch wichtiger ist jedoch, dass die afrikanischen Vertreter nach ihrem beeindruckenden Unentschieden gegen Brasilien im Auftaktspiel weiterhin bewiesen haben, dass sie nicht mehr nur eine Mannschaft sind, die verteidigen und kontern kann, sondern zu einer Mannschaft geworden sind, die in der Lage ist, es mit jedem Gegner im diesjährigen Turnier aufzunehmen.
Quelle: https://vtv.vn/morocco-ha-scotland-bang-ban-thang-nhanh-nhat-fifa-world-cup-2026-100260620104140823.htm