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Während der 90 Minuten, in denen die mächtigste Super-KI der Welt existierte, herrschte Chaos.

الكاتبabdulrahman-mustafaتاريخ النشر
Während der 90 Minuten, in denen die mächtigste Super-KI der Welt existierte, herrschte Chaos.

Das Verhältnis zwischen Anthropic und dem Weißen Haus ist äußerst angespannt. Die Behörden wiesen das Unternehmen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit überraschend an, zwei hochmoderne KI-Modelle zu entfernen. Diese schnelle Entscheidung löste im Unternehmen Bestürzung aus und führte zu Störungen bei zahlreichen Großkunden.

Der Vorfall geht auf einen Sicherheitsbericht von Amazon zurück. Die Untersuchung ergab, dass die neuen Modelle von Anthropologie ausgenutzt werden könnten, um Code-Schwachstellen aufzudecken. Technologieexperten argumentieren jedoch, dass die Regierung überreagiere und unangemessenen Druck ausübe.

Blitzordnung

Am 12. Juni erhielt die Führungsetage von Anthropic eine dringende Mitteilung aus dem Weißen Haus. Die US-Regierung gab ihnen lediglich 90 Minuten Zeit, ihre beiden neuesten KI-Modelle, Fable 5 und Mythos 5, vom Markt zu nehmen. Begründet wurde dies damit, dass diese Systeme die nationale Sicherheit gefährdeten. Das sofortige Verbot blockierte den Zugang zu diesen beiden Technologien für alle Nutzer und ausländischen Unternehmen.

Laut einer mit dem Vorgang vertrauten Quelle brach bei Anthropic sofort Chaos aus. Das interne Nachrichtensystem des Unternehmens, das über 3.000 Mitarbeiter bedient, war ständig von panischen Diskussionen geprägt. Die Unternehmensleitung musste Mitteilungen wiederholt überarbeiten, um die Situation den Mitarbeitern zu erklären.

Zunächst gaben sie als Grund die Sorge um den Zugriff ausländischer Unternehmen auf das System an, verkündeten später jedoch, dass sie eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt hätten.

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Bereits im März hatte Dario Amodei, CEO von Anthropic, beteuert, dass alles, was das Unternehmen tut, im besten Interesse der Vereinigten Staaten liege. Foto: CBS News.

Das Ingenieurteam befürchtete, dass das Verbot ihre Pläne für einen Börsengang (IPO) in diesem Jahr zunichtemachen würde. Innerhalb des Unternehmens ist der wahre Grund für die harte Haltung des Weißen Hauses weiterhin unklar.

„Inzwischen habe ich das Gefühl, dass sie nicht mehr wollen, dass wir existieren“, äußerte ein anonymer Mitarbeiter hilflos im internen Chatsystem.

CEO Dario Amodei musste direkt mit Vertretern der Trump-Regierung verhandeln, um einen Ausweg zu finden. Die tagelangen Gespräche brachten jedoch keinen Durchbruch.

Dies ist das zweite Mal innerhalb von sechs Monaten, dass Anthropic direkt mit der US-Regierung aneinandergeraten ist. Bereits im Februar hatte Verteidigungsminister Pete Hegseth die Technologie des Unternehmens als „Bedrohung für die Lieferkette“ bezeichnet – eine Einstufung, die üblicherweise Unternehmen aus einem gegnerischen Staat vorbehalten ist.

Dies war eine beispiellose Entscheidung für ein amerikanisches Technologieunternehmen und zwang Anthropic dazu, eine Klage gegen die Regierung einzureichen.

Die Spannungen nehmen zu.

Die Beziehung zwischen den beiden Seiten war seit April, als Anthropic sein Mythos-Modell ankündigte, tatsächlich stark angespannt. Aufgrund seiner überlegenen Fähigkeiten zur Erkennung von Software-Schwachstellen wurde davor gewarnt, dass dieses System potenziell einen „massiven Zusammenbruch“ der Cybersicherheit verursachen könnte.

Anthropic musste daraufhin Fable 5 veröffentlichen, eine funktionsreduzierte Version mit verbesserten Sicherheitsvorkehrungen für den kommerziellen Markt. Amazon, der Technologiekonzern, der 33 Milliarden Dollar in das Startup investiert hatte, entdeckte die Sicherheitslücke jedoch durch interne Prüfungen. Die Ergebnisse zeigten, dass Fable 5 weiterhin fehlerhaften Quellcode enthielt. Dieser sensible Bericht wurde anschließend direkt an Finanzminister Scott Bessent und weitere hochrangige US-Beamte weitergeleitet.

Die Behörden prüften die Dokumente von Amazon und stuften die Testergebnisse als „alarmierend“ ein. Darüber hinaus äußerte die US-Regierung Bedenken hinsichtlich der Liste der Partnerunternehmen, mit denen Anthropic zusammenarbeitet.

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Zahlreiche internationale KI- und Cybersicherheitsexperten haben sich für Anthropic ausgesprochen. Foto: Investopia.

Internationale Cybersicherheitsexperten verteidigten jedoch umgehend Anthropic. Sie betonten, dass das Aufspüren und Beheben von Sicherheitslücken eine Kernaufgabe der Cybersicherheit sei. Sie wiesen darauf hin, dass Konkurrenzmodelle, wie beispielsweise das neueste System von OpenAI, dasselbe leisten könnten, aber bisher keinerlei Überprüfung unterzogen worden seien.

Die Welle der Empörung brach aus, als über 150 Wissenschaftler , Ingenieure von Nvidia und ehemalige Sicherheitsbeamte einen offenen Brief unterzeichneten, in dem sie gegen die Beschränkungen protestierten. Sie schickten Briefe an Handelsminister Howard Lutnick und den Direktor der Nationalen Cybersicherheitsbehörde, Sean Cairncross, und forderten die Aufhebung der Beschränkungen.

Die renommierte Sicherheitsexpertin Katie Moussouris betont, dass die Funktionen von Fable 5 das leistungsstärkste Werkzeug für Verteidigungssysteme darstellen. Das Expertenteam hob in einem gemeinsamen Schreiben an die US-Regierung, das dem Schutz von Unternehmen dient, hervor: „Anthropic hat mehrere Schutzebenen in das Fable-Modell integriert, um die Ausnutzung für Cyberangriffe zu verhindern.“

Quelle: https://znews.vn/sieu-ai-thong-minh-nhat-the-gioi-chi-ton-tai-90-phut-post1660774.html