Die Botschaft ist eindeutig: Apples nächste Generation von High-End-iPhones, das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max, wird voraussichtlich deutlich teurer sein. Für diejenigen, die die Tech-Branche seit über einem Jahr aufmerksam verfolgen, ist das keine Überraschung. Tatsächlich haben viele Experten dieses Szenario schon seit Längerem vorhergesagt.
Das eigentliche Problem ist jedoch nicht Apples Preiserhöhung, sondern die Gründe für diese Entscheidung. Und die Ursache liegt nicht einfach in den steigenden Komponentenkosten der gesamten Technologiebranche.
Apple steht tatsächlich unter Kostendruck.
In jüngsten Äußerungen erklärte Tim Cook, Apple sehe sich mit „sehr hohen“ Preissteigerungen in seiner Lieferkette konfrontiert. Er betonte, das Unternehmen habe versucht, die Verbraucher vor diesen gestiegenen Kosten zu schützen, doch die aktuelle Situation sei kaum noch aufrechtzuerhalten.
Es klingt paradox, dass ein Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar über Kostendruck spricht. 2024 wurde Apple mit rund 2,4 Billionen Dollar bewertet, und bis Mitte 2026 wird dieser Wert 4,3 Billionen Dollar übersteigen. Offensichtlich befindet sich Apple nicht in finanziellen Schwierigkeiten.
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Marktkapitalisierung und Produktionskosten sind jedoch zwei völlig unterschiedliche Dinge. Unabhängig davon, ob der Aktienkurs steigt oder fällt, muss Apple sich der Tatsache stellen, dass elektronische Bauteile immer teurer werden.
Die Technologiebranche befindet sich derzeit in einer Phase, die viele Experten als „RAM-Apokalypse“ bezeichnen – einer Krise der Speicherpreise. Der Preis für 64 GB DDR5-RAM ist von rund 200 US-Dollar Anfang 2025 auf fast 1000 US-Dollar heute gestiegen.
Die Hauptursache liegt in der Welle der künstlichen Intelligenz (KI). KI-Rechenzentren weltweit verbrauchen große Mengen an Hochleistungsspeicherchips, was zu einem knappen Angebot und steigenden Preisen führt.
Nicht nur Apple ist betroffen. Auch Android-Hersteller haben begonnen, ihre Preise anzupassen. Xiaomi hat die Preise für viele Produktlinien erhöht, und auch die Standardversion des Samsung Galaxy S26 wird ab Anfang 2026 100 US-Dollar teurer. Zuvor war bereits das iPhone 17 Pro von 999 auf 1.099 US-Dollar gestiegen.
Ist ein iPhone zum Preis von 1399 Dollar immer noch ein Wunschtraum?
Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, ist ein iPhone 18 Pro Max ab September für 1.399 US-Dollar durchaus denkbar.
Betrachten wir die aktuelle Konfiguration. Das iPhone 17 Pro ist ab 1.099 US-Dollar mit 256 GB internem Speicher und 12 GB RAM erhältlich. Marktanalysten zufolge werden diese Komponenten in naher Zukunft deutlich teurer werden.
Schätzungen zufolge gibt Apple für das 12-GB-RAM-Modul des iPhone 17 Pro nur etwa 39 US-Dollar aus. Die Kosten für das iPhone 18 Pro könnten jedoch auf bis zu 145 US-Dollar steigen.
Drei geheime Funktionen von iOS 27 werden diesen Herbst auf dem iPhone 18 Pro Max verfügbar sein.
Auch der Speicherplatz bildet hier keine Ausnahme. Die Kosten für die 256-GB-Version werden voraussichtlich von rund 13 US-Dollar auf über 50 US-Dollar steigen.
Addiert man alle Komponenten, könnten die Material- und Herstellungskosten für das iPhone 18 Pro von rund 530 auf 726 US-Dollar steigen. Sollte Apple eine ähnliche Gewinnspanne von etwa 47 % wie beim iPhone 17 Pro beibehalten, läge der Preis des Nachfolgers bei rund 1.370 US-Dollar.
Angesichts seiner Tradition, Preise auf runde Zahlen festzulegen, könnte Apple sich für einen Preis von 1.299 US-Dollar entscheiden. Dies setzt jedoch voraus, dass das Unternehmen keine weiteren wesentlichen Hardware-Verbesserungen vornimmt.
Wenn das neue Kamerasystem etwa 50 % mehr kostet als die aktuelle Generation, ist ein Preis von 1.399 US-Dollar durchaus denkbar. In einem akzeptableren Szenario könnte Apple diesen Preis der Pro Max-Version vorbehalten, während die Standard-Pro-Version weiterhin bei etwa 1.299 US-Dollar bliebe.
Eine Preiserhöhung im Jahr 2026 könnte sich als kluger Schachzug erweisen.
Auf den ersten Blick dürfte die drastische Preiserhöhung den Absatz der iPhone 18-Serie sicherlich beeinträchtigen.
Die Verbraucher lassen sich immer schwerer mit bekannten Slogans wie „intelligentere KI“, „dünneres Design“ oder „bessere Kamera“ überzeugen. Nach Jahren kontinuierlicher Upgrades stellen viele fest, dass ihr aktuelles Handy immer noch einwandfrei funktioniert.
Ein iPhone 18 Pro Max zum Preis von 1.399 US-Dollar wird für viele Kunden eine erhebliche psychologische Hürde darstellen. Apple versteht das besser als jeder andere.
Das wirklich wichtige strategische Ziel ist jedoch das Jahr 2027.
Der ultimative Konkurrent des iPhone 18 Pro Max: Kamera und Akku so leistungsstark, dass sie Apple „zerstören“ könnten.
In jenem Jahr jährt sich die Markteinführung des ersten iPhones zum 20. Mal. Viele Quellen deuten darauf hin, dass Apple ein besonderes Produkt vorbereitet, um diesen historischen Meilenstein zu feiern.
Ob das Gerät nun iPhone 20 oder einen ganz anderen Namen tragen wird, es wird zweifellos ein Kultprodukt sein, von dem man erwartet, dass es dieselbe Begeisterung auslöst wie das iPhone X im Jahr 2017.
Stellen Sie sich vor, Apple würde ein iPhone zum 20-jährigen Jubiläum vorstellen, dessen Preis 100 oder 200 Dollar höher wäre als der des ohnehin schon teuren iPhone 18 Pro Max. Das ist sicherlich nicht die Art von Schlagzeile, die sich das Unternehmen wünscht.
Wenn Apple die Preise im Jahr 2026 erhöht, wird das Unternehmen im Jahr 2027 mehr Handlungsspielraum haben.
Bis dahin könnten sich die Komponentenpreise wieder stabilisiert haben. Apple könnte den Preis der iPhone-20-Serie durchaus auf dem Niveau des iPhone 18 belassen.
Es mag seltsam klingen, aber „Preise nicht zu erhöhen“ kann manchmal ein wirksames Marketinginstrument sein.
Nutzer könnten den Eindruck haben, dass das iPhone zum 20-jährigen Jubiläum ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, einfach weil der Preis im Vergleich zur vorherigen Generation unverändert geblieben ist, obwohl dieser Preis bereits sehr hoch war.
Dies ist eine gängige Strategie in der Technologiebranche: die Preise im Voraus zu erhöhen, um Platz für zukünftige Kultprodukte zu schaffen.
(Laut PhoneArena, Macworld)
Quelle: https://vietnamnet.vn/iphone-18-pro-max-nghich-ly-gia-ban-1-399-usd-apple-toan-tinh-gi-2527414.html